Satzung des Vereins für Kultur, Politik und Kritik (KUPUK), Würzburg

vom 26.05.2009

1. Der Verein führt den Namen Verein für Kultur, Politik und Kritik (KUPUK). Sein Sitz ist in Würzburg, er soll dort ins Vereinsregister eingetragen werden und danach den Zusatz „e.V.“ tragen.

2. Zweck des Vereins ist es, kritische Kulturarbeit in Würzburg zu organisieren und zu koordinieren sowie der politischen Bildung zu dienen. Er soll hierfür insbesondere ein Vereinslokal betreiben, das eine geeignete Räumlichkeit für kulturelle Aktivitäten bietet.

Der Verein soll insbesondere, im Rahmen seiner Möglichkeiten, lokalen Initiativen die Möglichkeit bieten, sich kulturell, politisch und kritisch zu äußern. Er soll dabei dem Gedanken der Selbstverwaltung und Selbstverantwortung verpflichtet sein.

3. Jede natürliche Person kann Mitglied werden. Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag eines Mitglieds einstimmig.

4. Jede natürliche oder juristische Person kann Fördermitglied werden. Die Fördermitglieder haben auf Vereinsversammlungen Rederecht, aber kein Stimmrecht. Im folgenden sind mit „Mitgliedern“ Fördermitglieder nicht gemeint.

5. Vereinsmitglieder haben einen Beitrag in Geld zu entrichten, über dessen Höhe und Fälligkeit die Mitgliederversammlung durch Beschluss entscheidet.

5a. Die Mitgliedschaft endet mit Eingang einer schriftlichen Austrittserklärung bei einem der Vorstandsmitglieder, mit Tod oder Ausschluss durch den Vorstand (mit Zweidrittelmehrheit) oder Mitgliederversammlung (mit einfacher Mehrheit). Gegen den Ausschluss durch den Vorstand findet auf schriftlichen Antrag die Appellation an die Mitgliederversammlung statt. Bei juristischen Personen endet die Mitgliedschaft auch mit Ende der Rechtsfähigkeit.

Der Ausschluss zum Jahresende bedarf keiner Begründung. Der sofortige Ausschluss ist nur aus wichtigem Grund möglich.

6. Vereinsversammlungen finden regelmässig einmal im Jahr statt oder auf Antrag von 5 oder mehr Mitgliedern (auch Fördermitgliedern) ausserordentlich binnen 4 Wochen nach Antragseingang beim Vorstand. Die Ladung erfolgt schriftlich, die Ladungsfrist beträgt 14 Tage

Beschlussfähig ist die Versammlung, sofern ordnungsgemäss geladen, jederzeit, solange mindestens die Hälfte der anfänglich bei der Versammlung anwesenden Mitglieder immer noch anwesend ist. Die Versammlung wird erst beschlussunfähig, wenn der Versammlungsleiter dies feststellt. Er kann dies nur auf Antrag eines Vereinsmitglieds, das von ihm verschieden ist; muss dies aber dann unverzüglich. Die Anwesenheit wird durch den Versammlungsleiter durch Zuruf festgestellt. Ein Mitglied, das den Raum verlässt, gilt hierbei dennoch als anwesend, wenn es Dauer und Ort seines anderweitigen Aufenthalts mitteilt, dieser nach Dauer und Entfernung nicht als dauernde Abwesenheit anzusehen ist und das Mitglied am angegebenen Ort auch wirklich aufzufinden ist (Rauchen vor der Tür).

Die Vereinsversammlung entscheidet mit Mehrheit der anwesenden Stimmen. Satzungsänderungen bedürfen der Zweidrittelmehrheit.

Die Versammlung wählt sich eine Versammlungsleitung. Die Versammlung ist vom Versammlungsleiter oder einer von ihm beauftragten Person zu protokollieren und das Protokoll ist durch den Versammlungsleiter und den Schriftführer des Vereins zu unterzeichnen. Eine Abschrift davon ist vom Vorstand jedem Mitglied spätestens mit der nächsten Ladung mitzuteilen

7. Der Vorstand wird regelmässig jährlich gewählt; wählt die Vereinsversammlung einen neuen Vorstand, so gilt der bisherige Vorstand im selben Akt als abgewählt. Die Wirkung tritt mit dem Wahlakt ein. Der bisherige Vorstand ist zu ordnungsgemässer Übergabe verpflichtet.

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Jedes seiner Mitglieder ist voll vertretungsbefugt.

Er kann einzelne Befugnisse nur dann an Dritte übertragen, wenn er hierfür von der Vereinsversammlung vorher ermächtigt ist.

Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzendem, einem Schriftführer und einem Kassierer.

Nicht zum Vorstand gehören, aber gleichzeitig mit ihm zu wählen sind zwei Kassenprüfer.

8. Der Vorstand gibt auf regelmässigen Vereinsversammlungen kraft Amtes, auf ausserordentlichen auf Antrag eines Mitglieds Rechenschaft über seine Tätigkeit. Auf Antrag eines Mitglieds kann die Vereinsversammlung dem Vorstand Entlastung aussprechen. Hierfür ist Voraussetzung, dass die Kassenprüfer ihren Bericht zu der Rechenschaftserklärung des Vorstandes abgegeben haben.

9. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Vereinsversammlung mit Zweidrittelmehrheit. Der Beschluss muss eine Angabe darüber enthalten, an wen das Vereinsvermögen zu fallen hat.